Ich liebe meinen Körper

 

Ich liebe meinen Körper. 

Das ist der Satz, für den ich jahrzehntelang gekämpft habe. Nämlich, das er sich in meinem weiblichen Bewusstsein verankert, und ich lerne, mein Leben täglich danach auszurichten. Denn in einer Welt, in der Frau nach scheinbar perfekten Massstäben, Größen und Formen aussehen muss, ist es nicht leicht, die nicht perfekte Natürlichkeit des eigenen Körpers zu lieben. Seine Zyklen und Rhythmen anzunehmen und vorallem dann Ja zu sich selbst zu sagen, wenn Frau nicht in ihrem ganz persönlichen Wohlfühlkörper durchs Leben tanzt. Ich frage mich: Wann haben wir aufgehört uns als Frauen für das zu lieben, was wir sind? Wann haben wir damit angefangen, unsere Selbstliebe über die Größe unserer Brüste, die Länge unserer Beine und die Straffheit unseres Körpers zu definieren? Wann wurden wir zu Körpern, statt zu beseelten Wesen mit Gefühlen? 

Mit den Jahren und der Reife meiner Weiblichkeit habe ich erkannt: Es ist heilsam den Körper anzunehmen, genau so, wie er gerade ist. Einzigartig und wunderschön. Auch mit ein paar Kilos zuviel, einem weichen Bauch, Celullite auf den Oberschenkeln und allen anderen Mängeln, die wahrscheinlich nur Frau an sich selbst entdeckt. Es ist so heilsam und befreiend einfach Ja zu sich selbst zu sagen, und die weibliche Urkraft aus dem Innersten zu holen, anstatt sie das Äußere zu reduzieren. Denn dich schön zu fühlen, ist letztlich ein innerer Zustand des Wohlbefindens, des Verankert Seins in deinem Körper, des dich Spürens in der Kraft deiner Mitte. Liebst du dich auch morgens nach dem Aufwachen ohne Make Up? Brauchst du wirklich lange Fingernägel aus Plastik, um deine Wildheit zu spüren? Strahlen deine Augen auch ohne Lidschatten und Wimperntusche? Kannst du dich selbst lieben und annehmen so wie du bist. Ohne Vergleiche. Ohne Urteil. In deiner einzigartigen, weiblichen Schönheit und Ausdruckskraft? 

Dieses Jahr verbringe ich meinen Urlaub am Strand. So wie jedes Jahr, besuche ich die kroatische Adriaküste, wo meine Wurzeln liegen. So wie jedes Jahr mache ich mir bereits im April darüber Gedanken, wie ich wohl im kommenden Sommer aussehen werde. Im Bikini. Und so wie jedes Jahr, beschleichen mich dabei ungute, mich selbst nicht liebende, ver- und beurteilende Gefühle. Diese Gefühle sind eine endlose Spirale der Nicht-Selbstliebe, die mich immer tiefer hinunterziehen. Mich unglücklich machen und mich weit, weit weg von meiner weiblichen Urkraft treiben.

Die weltweite Beauty, Mode und Kosmetikindustrie lebt davon. Sie leben davon, dass Frauen vergessen haben, sich selbst und ihren weibliche Körper einfach zu lieben. So wie er nun mal ist. Einfach so. Ohne ihn anders, schöner, besser, perfekter, gestylter oder geschmückter machen zu wollen. 

Einfach lieben. Ganz einfach. Und für die meisten Frauen in der westlichen Welt doch so schwer. Es ist das Thema einer ewigen Suche nach innerem Frieden. Und doch erkennt keine, dass da, wo keine Selbtliebe ist, niemals innerer Frieden erwachen kann. 

Diesen Sommer hat sich etwas in mir verändert. Ich habe einfach keine Lust mehr, mich ständig zu vergleichen mit diesen künstlich produzierten Frauenbildern. Diese durchtrainierten Körper, Six-pack Bäuche, knackigen Ärsche mit Sandstaub auf den Pobacken, großen (Plastik-) Brüsten und makellosen Wespentailen. Überall werden kurz vor der Sommersaison lieblose Fitnessprogramme, wunderliche Beautyprodukte und Zauberdiäten angeboten, deren einziges Ziel es ist, einen Frauenkörper zu formen, der irgendwelchen medial gemachten Idealen entspricht. Aber eigentlich nicht unseren eigenen urweiblichen Instinkten darüber, was es bedeutet, Frau zu sein. 

Denn in Wirklichkeit geht es doch darum, dass du dich selbst liebst. Egal, wie deine äußere Form derzeit aussieht. Wenn du zum Training gehst, solltest du es mit Liebe tun, und nicht deswegen, weil du deinem Körper den Kampf angesagt hast und ihn einfach anders haben möchtest, umformen möchtest, um ihn lieben und um endlich dich selbst lieben zu können. Wenn du dich gesund ernähren möchtest, dann deswegen weil du weißt, dass es dir gut tun und dich vitaler machen wird. Nicht, weil du glaubst, du musst abnehmen. 

Bewegung und gesunde Ernährung sind ein Ausdruck dessen, dass du gut zu dir bist und deinen Körper als den Tempel deiner Seele betrachtest. Doch viel zu oft, machen Frauen Sport und Diäten nicht aus einem Bewusstsein der Selbstliebe heraus, sondern weil sie sich selbst eben nicht lieben. Vergleichen. Anders sein wollen. Ihre Attraktivität auf bestimmte Körperteile reduzieren und glauben, dass nur ihr Äußeres das Potenzial der Schönheit in sich trägt. So verkümmert die Seele langsam. Denn da, wo keine Selbstliebe ist, ist keine wahre Schönheit. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass nur die Selbstliebe Frauen in ihre wahre Schönheit bringen und ihnen eine tiefe Aussöhnung mit ihrer weiblichen Kraft schenken kann. 

Deine Selbstliebe beginnt jetzt. Nicht erst, wenn du größere Brüste, straffere Beine oder dünnere Oberarme hast. JETZT. Und aus dieser Selbstliebe heraus, darf Transformation passieren. Denn ja, einen gesunden, starken und flexiblen Körper zu haben, ist fantastisch. Und ja, es ist wichtig, ihn täglich zu bewegen, um kraftvoll und gesund durchs Leben zu gehen. Doch das Wichtigste dabei ist, dass du es aus einer Haltung der Selbstliebe heraus machst. Nicht aus dem Moment des "dich nicht annehmen könnens." Nicht aus dem Druck heraus, dass du erst anders sein musst, um schön zu sein und dich selbst lieben zu können. 

Du bist wunderschön, so wie du jetzt bist. Kannst du diese Schönheit sehen, wenn du die Augen schließt, die Hände auf dein Herz legst und einmal tief ein und ausatmest? Kannst du dich nur selbst lieben, wenn dein Körper perfekt ist? Im Yoga sagen wir: Du bist nicht dein Körper. Du bist nicht dein Geist. Du bist mehr als das. Und dieses Mehr musst du erfahren, um zu lernen, was Selbstliebe ist. Öffne die Tore zu dem Mehr in dir und liebe dich. 

Das Spiel mit der Selbstliebe durfte ich vorallem nach der Geburt meines Sohnes entdecken. After Pregnancy Body. Jede Frau, die Leben schenkt, hat ihn. Die Schwangershaft und die Geburt sind lebens- und körperverändernde Ereignisse. Danach, ist nichts mehr, wie davor. Und ja es gibt da draußen tausende After Pregnangy Workouts, die dich wieder in Topform bringen werden, und zwar so schnell, wie möglich. Zumindest versprechen sie das. Durch all diese Angebote des "schnell wieder in Form Kommens" wird uns suggeriert, das irgendetwas mit uns nicht stimmt, wenn unsere Muskeln und Gewebe weich und nicht so straff sind, wie in den tausend Bildern des perfekten Frauenkörpers, der täglich durch Magazine, Werbung und Filme saust und damit in unseren Köpfen fest verankert und in unserem Bewusstsein allgegenwärtig präsent sind. Wir identifizieren uns damit, bewusst oder unbewusst. Denn das, womit wir unseren Mind füttern, wird zu der Realität, in der wir leben. Und da die meisten Frauen nicht den von Medien und Stars produzierten perfekten Körper haben, befinden wir uns in einer ständigen und deprimierenden Unzufriedenheit mit uns selbst und dem Zustand unseres Körpers.

Die schönsten Frauen, die ich gesehen habe, waren jene, die ihre Schönheit erkannt haben. Die durch die tiefe Verbindung mit sich selbst, ihre Schönheit und ihre Kraft gefunden haben. Die sich selbst annehmen, genauso wie sie jetzt sind. Und dem Leben jeden Tag mit Selbstliebe begegnen. Es sind die Frauen, die keinen Idealen nacheifern, weil sie sich selbst das größte Ideal sind. Sie beginnen ihren Tag mit dem Satz: Ich liebe mich. Ich liebe mein Leben. Ich liebe es, ich zu sein. Sie beenden ihren Tag mit dem Satz: Ich danke dafür, ich zu sein. Denn ich bin ich. Und das ist wunderschön. 

Diesen Sommer sage ich JA zu mir. Zu meinem After Pregnancy Body. Den 7kg mehr. Dem nicht durchtrainierten Bauch, weil ich als 24/7 Business Mama einfach oft nicht mal die Zeit habe, mein geliebtes Yoga zu praktizieren. Ich habe aufgehört, mich selbst ständig unter Druck zu setzen. Vielmehr habe ich mich selbst angenommen, so wie ich bin. Genau jetzt. Und ja, ich will etwas stärkere Bauchmuskeln. Und ja, ich will mehr Bewegung in meinen stressigen Alltag einbauen. Doch nicht, weil ich mich nur dann selbst lieben kann. Nicht, weil ich nur dann ja zu mir sagen kann, wenn mein Body wieder in Topform ist. Nicht, weil ich mich selbst nur über die Identifikation mit meinem Körper wertschätzen will. Dieses Jahr habe ich erkannt: Ich liebe meinen Körper. So wie er jetzt ist. Er ist wunderbar. Er trägt mich täglich durch das Leben, und ich danke für seine Gesundheit und Schönheit. Individuell und einzigartig. Ich fühle mich frei und schön und sinnlich in ihm. Verankert in meiner Weiblichkeit. 

Während Frauen mit Silikonbrüsten und durchtrainierten Bäuchen wie im Bikinikatalog vor meinen Augen auf dem Strand entlang laufen, kann ich endlich Ja zu mir sagen und mich dabei fantastisch fühlen. Denn die schönste Schönheit, die ich in mir trage, ist und bleibt meine Selbstliebe.

Einen wunderbaren Film, der dieses für viele Frauen so wichtige Thema liebevoll, eindringlich und berührend aufgreift ist Embrace. Du bist Schön. Hier kannst du ihn näher kennenlernen und bestellen. 

 

PS: Wenn du deiner Selbstliebe in der Tiefe begegnen und sie heilen willst. Deiner Weiblichkeit bewusst Zeit und Aufmerksamkeit schenken willst. Dich selbst und deine Schönheit erwecken, berühren und erhellen willst, dann lade ich dich zu meinem nächsten Online Kurs Mondschöne Aphroditenkraft ein. Reise mit mir zu der Essenz deiner weiblichen Kraft. Denn Schönheit ist immer ein Gefühl, das von innen kommt.